Kieferorthopädie - Craniomandibuläre Dysfunktion CMD

Was bedeutet Craniomandibuläre Dysfunktion CMD?

Die Craniomandibuläre Dysfunktion CMD umfasst alle Beschwerden (schmerzhafte als auch nicht schmerzhafte), die auf strukturelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- und (oder) Kiefergelenk-Funktion zurückzuführen sind. Kurzum: CMD beschreibt eine gestörte Funktion im Kiefergelenk- und Kaubereich.

Woran ist die Craniomandibuläre Dysfunktion CMD zu erkennen?

Die Diagnose wird von einem erfahrenen Zahnarzt oder Kieferorthopäden gestellt, der hierzu mehrere Maßnahmen einleitet. So werden unter anderem Kieferöffnung, Kaumuskulatur und Kiefergelenk eingehend untersucht. In einem Gespräch werden die Symptome des Patienten (mittels eines standardisierten CMD Fragebogens) erfasst. Häufig ist auch eine Panoramaaufnahme (OPG/OPT) von Ober- und Unterkiefer sinnvoll.

Welche Symptome zählen zur Erkrankung?

Als Symptome der Craniomandibuläre Dysfunktion treten häufig auf: Kiefer- und Kaumuskelschmerzen, Kiefergelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Geräusche im Kiefergelenk, Tinnitus aber auch Schmerzen an z.B. Nacken, Schulter oder Rücken.

Kieferorthopädie, Craniomandibuläre Dysfunktion CMD und das Kiefergelenk

Kleinere Störungen im Kiefergelenk- und Kaubereich sind bei ca. 3/4 aller Menschen zu finden. Aber nur fünf Prozent leiden unter den Beschwerden derart, dass sie einen Zahnarzt bzw. Kieferorthopäden aufsuchen. Mehr zum Thema → Craniomandibuläre Dysfunktion CMD und Kiefergelenk.

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