
Eine besonders komfortable Lösung beim Verlust von Zähnen stellen Implantate dar. Als Implantat bezeichnet man einen Zahnwurzelersatz, der dauerhaft in den Knochen eingepflanzt wird. Als Werkstoff wird reines Titan mit besonders strukturierter Oberfläche eingesetzt oder - neu - metallfrei mittels Keramikimplantaten aus Zirkoniumoxid.
Dr. med. dent. Hubert Litter, Master of Science für Implantologie, berät Sie gerne hinsichtlich Implantate in München!

Implantate werden in der Zahnmedizin zunehmend zur Versorgung von Patienten mit Zahnlücken verwendet. Die Implantattherapie hat sich als stabile, funktionstüchtige und langfristig erfolgreiche Maßnahmen mit einem hohen Patientenkomfort erwiesen.
Es können einzelne oder mehrere fehlende Zähne durch Implantate ersetzt werden. Implantate können auch die Abstützung für einen umfangreichen festsitzenden (Brücken) oder herausnehmbaren Zahnersatz (Prothesen) bilden, wenn eigene Zähne nicht mehr in ausreichender Zahl vorhanden sind.

Implantate ermöglichen festsitzenden Zahnersatz, anstatt locker sitzender Prothesen.
Im Gegensatz zur Versorgung mit Kronen oder Brücken ist kein Beschleifen der benachbarten Zähne notwendig. Über die Implantate werden beim Kauen Impulse auf den Kieferknochen übertragen. Dieses beugt Knochenschwund (Atrophie) vor. Der Kieferknochen bleibt so in seiner Form erhalten, Mund, Lippen und Wangen behalten ihre natürliche Spannkraft.

Ein völlig neues Diagnosegerät (Picasso Trio von Orange Dental®) ermöglicht Zahnärzten jetzt unerreichte Einblicke in die Kieferknochen der Patienten. Der neue Apparat ist eine raffinierte Weiterentwicklung der herkömmlichen Computertomographie. Eine Röntgenquelle, die jedoch zur Reduzierung der Strahlenbelastung mit einem neuartigem Röntgenkegel arbeitet, erstellt in nur 14 Sekunden 200 Einzelbilder der Zähne, des Kiefers und der Kieferhöhlen bei den herkömmlichen CT-Geräten dauerte dies 15 bis 30 Minuten. Die 200 Schnittbilder verarbeitet der Hochleistungsrechner zu einem dreidimensionalen Digital-Datensatz, soi dass auf dem Monitor jede beliebige 3D-Ansicht des Kiefers möglich ist.
Wir erhalten dadurch fantastische 3D-Einblicke in Regionen und Blickwinkel, die mit der herkömmlichen 2D-Röntgentechnik nicht möglich wären. Etwa 20 Prozent aller pathologischen Befunde waren mit der alten Technik kaum oder gar nicht zu erkennen. Haupteinsatzgebiete sind die Planung und das sichere millimetergenaue Einsetzen von Implantaten, die Entfernung von Weisheitszähnen, Wurzelspitzenresektionen und die Suche nach Entzündungsherden sowie verlagerten Zähnen in der Kieferorthopädie. Die Strahlenbelastung liegt 80 Prozent niedriger als bei der herkömmlichen Computertomographie.
Es muss genügend Knochen vorhanden sein. Für eine Implantation sollte der Kieferknochen noch mindestens 5 mm breit und 8 mm hoch sein. Je breiter und länger das Implantat, desto größer die Chance auf ein positives Ergebnis und lange Lebensdauer. Sollte das Knochenangebot des Kieferkammes nicht ausreichen, so hat die moderne Zahnmedizin heute die Möglichkeit, Knochen mit verschiedensten Materialien wieder aufzubauen.

Damit Sie Ihre Implantate ein Leben lang behalten und die neu gewonnene Lebensqualität genießen können, bedarf es einer sorgfältigen Planung! Unsere Zahnarztpraxis DC1 - Ihr Spezialist für Implantate in München - ist hierbei auf dem neuesten technischen Stand! Mittels moderner dreidimensionaler Aufnahmen, kann per Computer genau die richtige Position für ein Implantat bestimmt werden, damit sich später die ersetzten Zähne harmonisch in das Gesamtbild einfügen und die Kaufunktion gewährleistet ist.

Die zahnärztliche Implantation zählt zu den hochwertigsten und sichersten Verfahren in der modernen Zahnmedizin. Durch Implantate lassen sich beispielsweise einzelne fehlende Zähne auf schonende Art ersetzen, ohne dass dafür weitere Zahnopfer notwendig sind. Bei einer Brücke müssen die häufig gesunden Nachbarzähne beschliffen werden.
Anders bei Implantaten:
Hier wird nur das ersetzt, was wirklich fehlt! Bei kaum einem Verfahren der modernen Zahnmedizin geht die Forschung und Weiterentwicklung der Methoden so rasant voran wie im Bereich der Zahnimplantate. Allein in den letzten Jahren sorgten neue Oberflächenstrukturen, Methoden zur Verkürzung der Einheilzeit und immer bessere Therapieverfahren dafür, dass Implantationen noch komfortabler und sicherer wurden. Bei einem innovativen Verfahren der Implantatplanung möchte man sogar fast von einer kleinen Revolution sprechen.
Wissenschaftler der Universität Heidelberg entwickelten eine Methode, die es erlaubt, die Implantation auf einer dreidimensionalen Ebene zu planen. Für Architekten gehört die 3D-Planung bereits seit langem zum Alltag. Schon bevor mit der Arbeit begonnen wird, weiß man, wie das spätere Ergebnis aussieht. Nun ist eine solche Planung auch für Zahnimplantate möglich. Für den Patienten ist das Verfahren unbelastend, bietet aber höchste Sicherheit.
Zunächst wird eine dreidimensionale Aufnahme des Kiefers erstellt. Der Patient trägt dabei eine Bissschiene mit besonderen Markierungen, die auf den Röntgenbildern zu sehen sind. Das Bild zeigt dem Behandler, wie die tatsächlichen Verhältnisse im Kiefer aussehen. Er erkennt zum Beispiel, wo Nerven und andere kritische Punkte verlaufen. Durch die dreidimensionale Auswertung erhält er auch Informationen darüber, wie hoch und wie dick der Knochen ist. Dies ist wichtig, damit auch die Tiefe der Bohrung vorab genau bestimmt werden kann. Vor der Implantation überträgt der Zahntechniker dann die genauen Angaben zur Position des Implantates auf die Bissschiene. Damit wird es möglich, die Bohrung sehr exakt und gewebeschonend durchzuführen, so dass das Implantat optimal im Kiefer sitzt. Der Implantologe kann also sicher sein, dass er immer an der richtigen Stelle und im korrekten Winkel bohrt verringern.
Die innovative dreidimensionale Implantatplanung bedeutet für den Patienten noch mehr Sicherheit und Komfort. Das Risiko von Komplikationen lässt sich auf ein absolutes Minimum reduzieren. Das Verfahren bietet übrigens einen weiteren Vorteil, den viele Patienten zu schätzen wissen: Die Zeit des Eingriffs lässt sich verringern.

Zahnmetalle können krank machen! Aktuelle Studien zeigen, dass die überall verbreitete Chemikalienbelastung zu einem großen Teil für die Entstehung von Allergien, dem chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS) oder Fibromyalgie verantwortlich sind. Auch Dentalmaterialien, also Legierungen aus Kronen, Brücken oder Füllungen, sind häufig Verursacher von Krankheiten. Dabei sind es längst nicht nur die bekannten unedlen Metalle wie Amalgam, auch hochwertige Metalle können Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen.
Für die Implantologie hat man ein Material entdeckt, das neben optimaler Materialverträglichkeit weitere, wichtige Vorteile bietet: Zirkoniumoxid.
Dieses keramikähnliche, weiße Material ist hart wie ein Diamant, bricht nicht und hat eine höhere Biegefestigkeit als Titan. So wird Zirkoniumoxid schon seit langer Zeit u.a. zur Fabrikation von Küchenmessern, industriellen Schneidwerkzeugen und thermomechanisch stark beanspruchten Teilen in der Automobilindustrie verwendet. Neben der großen Festigkeit ist es biokompatibel und wird in der Medizin (Gehör-, Finger- und Hüftprothesen) und der Zahnmedizin (Stifte, Kronen- und Brückenversorgungen, Implantate) verwendet.
Für die Zahnmedizin besonders wichtig:
Es zieht keinen Zahnbelag an (benötigt also nicht mehr Pflege als ein gesunder Zahn) und ist sogar weniger anfällig für Entzündungen.
Auch optisch ist das Zirkoniumoxid-Implantat vorteilhafter, denn dank der Lichtdurchlässigkeit des Materials wirkt das Implantat natürlicher, wie ein echter Zahn. Da diese Implantate nur aus einem Teil bestehen, genügt eine einzige Operation. Die Einheilzeit ist mit ca. 3 Monaten die gleiche wie bei Titan. In dieser Zeit schützt eine durchsichtige Schiene das Implantat.
Gehen Zähne verloren, baut der Körper den nicht mehr belasteten Knochenanteil ab. Für eine Implantation muss ausreichend Knochenvolumen vorhanden sein. Auch Patienten, die durch langer Zahnlosigkeit Knochen verloren haben, kann geholfen werden. Ein Knochendefizit kann durch einen zusätzlichen Eingriff, bei dem entnommener Eigenknochen transplantiert wird, ausgeglichen werden. Dieses körpereigene Gewebe bildet nach der Einheilung ein stabiles Fundament für die Implantate.
Ein kleineres Knochendefizit kann mit Knochenersatzmaterialien aufgefüllt werden. Direkt bei der Implantation wird ein Defekt mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Oft werden Knochenspäne beigemischt. Das Operationsgebiet wird mit einer Membran geschützt.
Eigenknochen:
Zu schmale, flache Kiefer oder abgebaute Kieferbereiche können durch entnommenen Eigenkochen aufgebaut werden. Der gewonnene Knochen wird mit speziellen Schrauben fixiert und muss in der Regel mehrere Monate einheilen. In dieser Zeit wird der neue Kochen mit einer Membran bedeckt, damit sich eine stabile Knochensubstanz bilden kann. Erst danach werden die Implantate gesetzt.
Bei großem Knochendefizit erfolgt der Knochenaufbau durch Entnahme von körpereigenem Gewebe. Kleinere Knochenblöcke können vom Unterkiefer-, Kinn- oder Weisheitszahnbereich entnommen und direkt platziert werden. Bei größerer Knochenentnahme erfolgt diese in einem zusätzlichen Eingriff aus dem Beckenkamm.

Knochenverlust kann ganz unterschiedliche Ursachen haben — z. B. einen Unfall oder eine entzündliche Erkrankung des Zahnbettes aufgrund bakteriellen Zahnbelags (→ Parodontitis). Auch wenn Zähne gezogen werden, baut sich in vielen Fällen der Kieferknochen in Höhe und Breite ab, da die mechanische Belastung fehlt. Eine ausreichende Knochenmenge ist aber eine Voraussetzung für die langfristige Stabilität von Zähnen oder Zahnimplantaten. Für eine ansprechende Ästhetik von Zähnen und Zahnfleisch kann sie ebenfalls von entscheidender Bedeutung sein.
Autologer Knochen ist eigener Knochen des Patienten, der entweder aus dem Kiefer (bei wenig Knochenbedarf) oder aus der Hüfte (bei größerem Knochenbedarf) entnommen wird. Bei einem Knochentransplantat aus der Hüfte ist neben dem Kieferkammaufbau eine zweite Operation erforderlich. Somit ist diese Variante für den Patienten relativ aufwändig und auch kostenintensiv.
Knochenersatzmaterialien tierischer Herkunft stammen entweder vom Rind (bovin) oder vom Schwein (porcin). Mit diesen Materialien werden gute Erfolge beim Knochenaufbau erzielt.
Knochenersatzmaterial pflanzlicher Herkunft wird aus Algen gewonnen. Dieses Material hat sich ebenfalls bewährt.
Synthetisches Knochenersatzmaterial wird sozusagen im Labor hergestellt. Die Erfahrungen mit diesen Materialien sind sehr gut. Es ist besonders für die Patienten geeignet, die Material z. B. boviner Herkunft ablehnen.
Nicht unerwähnt sollte das Knochenersatzmaterial aus humaner Knochenmatrix bleiben. Dieses ist seit 2002 in Deutschland erhältlich und wird aus den Knochen von Spendern gewonnen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der eigene Knochen, der z. B. durch Absaugen beim Bohren oder durch kleinere Bohrungen im Kieferknochen gewonnen werden kann, ausreichend ist, eine gute Möglichkeit zum Knochenaufbau darstellt. Bei größeren Mengen ist Knochenersatzmaterial, im Vergleich zur Knochenentnahme aus der Hüfte, die kostengünstigere und weniger invasive Alternative. Viele Behandler vertreten aber die Ansicht, dass der eigene Knochen in jedem Fall das beste Mittel für den Knochenaufbau ist und dass den Ersatzmaterialien, ab einem bestimmten Volumen an Aufbaufläche, Grenzen gesetzt sind.
Sofortimplantation und Sofortversorgung
Sofortimplantation und Sofortversorgung heißt, es wird der Zahn gezogen und in derselben Sitzung das Implantat gesetzt. Ein Abdruck wird direkt nach der Operation angefertigt und das Implantat innerhalb von Stunden mit einem so genannten Langzeitprovisorium, das der Techniker hergestellt hat, versorgt.
Wissenschaftliche Grundlagen
Durch die in den letzten vier bis fünf Jahren deutlich verbesserten Designs der Implantate (so genannte wurzelförmige Implantate) und die Verbesserung der Mikrooberfläche hat sich die Sofortimplantation und Sofortversorgung etablieren können. In der Hand von erfahrenen Chirurgen hat die Sofortimplantation und Sofortversorgung keine schlechteren Ergebnisse als die verzögerte Implantation. Die Vorteile einer besseren Ästhetik und ein höherer Komfort für den Patienten liegen auf der Hand. Entscheidend ist, dass der erfahrene Chirurg die Möglichkeit hat, die Festigkeit der Implantate während der Operation zu kontrollieren. Nur bei entsprechendem Befund und der sicheren Entfernung aller entzündlichen Gewebestrukturen ist die Sofortimplantation erfolgversprechend.
Vorgehensweise
Nach entsprechender Anästhesie erfolgt die schonende Entfernung des Zahnes bzw. des Wurzelrestes sowie aller anderen entzündlichen Strukturen. Sollte genügend Knochen vorhanden sein, wird ein der Wurzelform entsprechendes Implantat ausgesucht und noch in derselben Sitzung in dem aufbereiteten Knochenfach des Zahnes verankert. Nun erfolgt die Testung der Festigkeit des Implantates und der eventuelle Knochenaufbau, um verloren gegangene Knochenstrukturen zu ersetzen. Ist das Implantat primär ausreichend stabil, erfolgt der Abdruck und die Anfertigung eines Langzeitprovisoriums durch den Techniker. Diese Art der Versorgung stellt hohe Ansprüche an das Behandlungsteam und die Mitarbeit des Patienten. Es müssen optimale hygienische Voraussetzungen bestehen und der Patient muss auf eine Minimierung der Kaubelastungen auf das angefertigte Provisorium achten. Die beschriebene Behandlungsart stellt sicherlich die eleganteste und für den Patienten die angenehmste Art der Versorgung dar. In der Regel können alle wichtigen Nachbarstrukturen, wie Knochen und Zahnfleisch, optimal erhalten und aufgebaut werden
Was ist ein Implantat?
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die an Stelle fehlender natürlicher Zähne in den Kiefer eingepflanzt werden. Dies ist in der Regel besser als Brücken und Prothesen. Denn es erhält in der Regel den Kiefer und schont die anderen Zähne vor Belastung und – wie bei Brücken – vor dem Beschleifen.
Kann man ein Implantat auf jeden Fall einsetzen?
Nein. Doch es gibt heute die Möglichkeit in den meisten Fällen mit Implantaten eine gute Wiederherstellung des Kauorganes zu erreichen. Dennoch gilt auch heute noch: Die Erhaltung der natürlichen Zähne ist zunächst vorrangig!
Welche sind die häufigsten Gründe für ein Implantat?
1. Die Zahnlücke: Wenn in einer sonst vollständigen Zahnreihe einer oder mehrere Zähne fehlen, so kann man durch ein oder mehrere Implantate vermeiden, dass zur Anfertigung einer Brücke die, der Zahnlücke benachbarten, Zähne überkront werden müssen. Dies ist wichtig, weil insbesondere gesunde Zähne durch Überkronung geschädigt werden.
2. Wenn die hinteren Zähne fehlen: Bei einer von hinten verkürzten Zahnreihe kann durch Implantate vermieden werden, dass ein herausnehmbarer Zahnersatz (Prothese) angefertigt werden muss. Der Ersatz dieser Zähne ist wichtig um funktionelle Erkrankungen - z. B. der Gelenke - zu vermeiden und dies erfolgt mit einem festen Ersatz stabiler als mit einer Prothese.
3. Der zahnlose Kiefer: Hier kann man entweder einer Prothese durch Implantate wieder Halt verleihen oder man kann wieder alle Zähne durch feste Implantate ersetzen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Implantat?
Am besten heilen Implantate ein, die ca. 2 bis 12 Wochen nach der Entfernung eines Zahnes eingesetzt werden. Wichtig ist, dass man nicht zu lange wartet, denn in den ersten 2 bis 3 Jahren gehen 40-60% des Kiefers verloren und der Wiederaufbau des Kiefers ist nicht immer einfach. Manchmal kann das Implantat auch sofort bei der Zahnentfernung eingesetzt werden.
Ist das Einbringen eines Implantates schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt nach der Schmerzausschaltung durch die lokale Betäubung, im Dämmerschlaf (Sedierung) oder auf Wunsch in → Vollnarkose.
Wie lange dauert das Einbringen eines Implantates?
Ein Standardeingriff, in unserer Zahnarztpraxis in München, dauert einschließlich Vorbereitung und anschließender Kontrolle etwa eine Stunde. Werden mehrere Implantate gesetzt, verlängert sich die Dauer der OP. Die exakte Zeit hängt jedoch von der Ausgangssituation ab.
Kann man auch implantieren, wenn der Knochen schon abgebaut ist?
Ja, in vielen Fällen. Dies ist einer unserer Arbeitsschwerpunkte: Implantate auch dort zu ermöglichen, wo es schwierig ist, ggf. ganze Kieferbereiche wieder aufzubauen, Nerven zu verlegen oder Hilfe in Fällen, wo es Probleme gab. Durch die neueren Implantate kann man auch kürzere Versionen wählen, so dass man immer häufiger ganz auf Kieferaufbauten verzichten kann. Dr. med. dent. Hubert Litter (Master of Science für Implantologie), hat sich auf diesem Fachgebiet spezialisiert und berät Sie gerne hinsichtlich "Implantate" in München.
Wie sicher ist ein Implantat?
Eine Implantation ist ein operativer Eingriff. Der Aufwand entspricht je nach Verfahren einer Zahnentfernung oder einer operativen Zahnentfernung. Die Implantation erfolgt heute in speziellen Operationsräumen. Umfangreiche Eingriffe können auch in Sedierung oder Narkose durchgeführt werden. Der Verlust eines Implantates ist schmerzlos. Man verwendet heute Implantate, nach deren Verlust keine ungünstigere Situation als vor der Implantation eintritt. So ist in der Regel auch eine erneute Implantation möglich. In bestimmten Fällen bestehen individuell besondere Risiken, die vor der Implantation erörtert oder behandelt werden müssen. Mit der heute üblichen und empfehlenswerten 3D-Technik bei der Planung können Risiken vorher erkannt und weitgehend vermieden werden. Mit unserem neuesten digitalen Volumentomogramm können wir 3D-Röntgendiagnostik direkt in unseren Praxisräumen durchführen.
Gibt es Wege, Risiken zu verringern?
Wichtigste Risikovermeidung ist ein exakte Planung! Unser Team, in unserer Zahnarztpraxis in München, führt daher fast immer eine dreidimensionale rechnergestützte Planung durch. Wenn Sie auf "Nummer Sicher" gehen wollen: Durch 3D-Diagnostik und virtuelle Planung am Computer kann die Planung derart genau durchgeführt und auch auf den Kiefer übertragen werden, dass Risiken vermieden werden. Natürlich ist die gesamte Qualität dadurch besser und ein wichtiger Nebeneffekt für Sie entsteht dadurch, dass man fast oder ganz ohne chirurgischen Schnitt arbeiten kann. Das vermeidet Schmerzen, Schwellung und Nachbehandlung (zusätzliche Kosten von ca. 450.- - 1.000.-€). Dies geht jedoch nur, wenn keine Änderungen am Kiefer erforderlich sind.
Gibt es eine Garantie für den Erfolg eines Implantates?
Nein. Die Erfolgsaussichten liegen je nach Verfahren und individuellen Voraussetzungen unter anderem bei ca. 90 bis 95% nach zehn Jahren. Da das jeweils günstigste Implantationsverfahren, die Erfolgsaussichten, der "Nutzen einer Implantation" sowie die Kosten individuell sehr verschieden sind, können diese Fragen nur nach einer gründlichen Voruntersuchung und einem intensivem Gespräch über die individuellen Wünsche und Probleme geklärt werden. Aber: Wir geben Ihnen dennoch eine Garantie. Wenn Sie regelmäßig (d.h. alle 3 Monate) an einem
→ Prophylaxeprogramm teilnehmen, erhalten Sie fünf Jahre Garantie auf die Erhaltung der Implantate.
Wie lange müssen Implantate einheilen?
Bedingt durch unterschiedliche Knochenqualitäten, benötigten Implantate im Oberkiefer ca. 6 Monate, um im Knochen fest einzuwachsen, im Unterkiefer ca. 3 Monate. Durch das von uns entwickelte Implantatdesign und die verwendete Oberfläche können vor allem unsere einteiligen Titanimplantate teilweise schon erheblich früher mit einer Krone oder Brücke versorgt werden.
Müssen Zahnimplantate gepflegt werden wie natürliche Zähne?
Zahnimplantate müssen ebenso regelmäßig gepflegt werden wie natürliche Zähne. Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl der geeignetsten Pflegehilfsmittel! Mindestens 1x pro Jahr sollten Sie zur Kontrolle kommen und eine professionelle Reinigung durchführen lassen.
Aus welchem Material bestehen die zahnärztlichen Implantate?
Die zahnärztlichen Implantate werden heute praktisch ausschließlich aus dem Metall Titan hergestellt. Dieses Material hat sich als biologisch besonders verträglich erwiesen und wird vom Kieferknochen toleriert. Es geht aber noch besser: Mineral beschichtete Implantate gehen eine feste Verbindung mit dem Kieferknochen ein! Seit 2005 werden wieder in sehr kleinem Umfang auch Keramikimplantate eingesetzt.
Und die gesundheitlichen Voraussetzungen für eine Implantation?
Allgemeinmedizinische Voraussetzung:
Es dürfen keine schweren Allgemeinerkrankungen, wie z. B. lmmunschwäche oder schwere Herz-Kreislauferkrankungen vorliegen. Auch Suchterkrankungen (Drogen-/ Tablettenkonsum, Alkoholismus) stellen einen Hinderungsgrund dar. Im Zweifelsfall ist der Hausarzt zu befragen.
Auch das sollten Sie wissen:
Die Erfolgsraten sind bei Rauchern deutlich geringer! Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist keine Kontraindikation, muss jedoch gut eingestellt sein.
Zahnmedizinische Voraussetzung:
Am Ort und zum Zeitpunkt der geplanten Implantation dürfen keine Entzündungen oder andere Erkrankungen der Schleimhaut oder des Knochens vorliegen. Wird in einem bezahnten Gebiss implantiert, so sollten die eigenen Zähne vorher behandelt werden. Vor und nach der Implantation sind regelmäßige Mundhygienebehandlungen (Prophylaxe) dringend zu empfehlen, was selbstverständlich auch für die natürlichen Zähne gilt.
Gibt es Abstoßungsreaktionen oder Allergien auf ein Implantat?
Moderne Zahnimplantate werden aus biokompatiblem Titan oder aus dem bioinertem, hochfesten keramischen Werkstoff Zirkoniumoxid gefertigt. Dokumentierte Abstoßungsreaktionen oder Allergien auf Titan oder Zirkoniumoxid sind nicht bekannt.
Gibt es Alternativen zu Zahnimplantaten?
Die klassischen Formen des herkömmlichen Zahnersatzes wie Brücken, Kronen auf beschliffenen Zähnen und schleimhautgetragenen Prothesen sind bekannte Alternativen. Das Beschleifen von kariesfreien Zähnen wird insbesondere bei jungen Patienten kritisch gesehen. Um nur einen verloren gegangenen Zahn durch eine konventionelle Brücke zu ersetzten, müssen mindestens zwei gesunde, kariesfreie Zähne beschliffen werden. Die Folge ist ein irreparabler Substanzverlust. Implantatgetragene Einzelkronen und Brücken sind mit einem chirurgischen Eingriff verbunden, bieten jedoch eine substanzschonendere Variante. Die Entscheidung gegen die konventionelle und für die implantatgetragene Therapieform kann erst nach eingehender Beratung mit dem Zahnarzt erfolgen.
Lohnen sich Implantate?
Für den Patienten stellt sich die Frage, wie viel Geld er für seine „Dritten“ ausgeben möchte. Zudem ist eine Behandlung mit Implantaten immer mit einem chirurgischen Eingriff verbunden. Die Vorteile von Implantaten dürften jedoch überzeugen: Patienten, die nach langjähriger Zahnlosigkeit wieder fest zubeißen möchten oder die durch das Tragen von Prothesen schmerzhafte Druckstellen besitzen, werden in der Regel von dem Tragekomfort und der neu gewonnenen Lebensqualität überzeugt.
Welche Auswirkungen haben klassische Brücken und Prothesen?
Beim Einsatz von Brücken wird gesunde Substanz durch Beschleifen der Nachbarzähne geopfert. Die Lücke in der Zahnreihe wird durch ein Zwischenglied geschlossen. Die Zahnwurzel selbst wird nicht ersetzt. Dem Kieferknochen fehlt der von der Wurzel übertragene Kaudruck. Diese natürliche Belastung stimuliert den Knochen normalerweise zur Regenerierung. Fehlt die Belastung, bildet sich der Knochen im Laufe der Zeit zurück. Rein schleimhautgetragene Prothesen führen aus demselben Grund zu Knochenschwund, der sogenannten Atrophie. Aufgrund des Knochenabbaus muss über einen längeren Zeitraum die Prothese immer wieder korrigiert werden. Die Folge ist oft unbefriedigend sitzender Zahnersatz, der viele Prothesenträger in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt.
Welche Vorteile bieten Keramische Implantate?
Zirkoniumoxidimplantate sind metallfrei und weiß. Sie eignen sich besonders für sensible Patienten, die keine metallischen Implantate wünschen, oder für Patienten, die großen Wert auf Ästhetik legen.
Sind keramische Implantate besser als Titanimplantate?
Neben dem Vorteil der Metallfreiheit, sind keramische Implantate weiß. Dieses kann bei sehr dünner Schleimhaut im Übergangsbereich, von Implantat zur Krone, von Vorteil sein. Hier kann es bei Titanimplantaten vorkommen, dass das Metall grau durchschimmert. Folgt man beim Design, dem Herstellungsprozess und der Verarbeitung von Implantaten aus Keramik entsprechenden keramikgerechten Grundsätzen, sind diese Implantate mindestens genauso gut und haltbar wie Titanimplantate.
Können keramische Implantate brechen?
"ziterion-Implantate" sind aus Zirkoniumoxid, einer extrem hochfesten Keramik. Sicher kann jede Keramik bei unsachgemäßer Anwendung und Verarbeitung brechen. →ziterion empfiehlt deshalb seinen Anwendern, die keramischen Implantate im Mund nicht zu beschleifen oder zu bearbeiten. Wir können dann garantieren, dass die keramischen Implantate nicht brechen werden!
Zahnarztpraxis
Dr. Litter & Dr. Leventic
Maximilianstraße 35/E
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