Sie haben sich zu einem Implantat entschlossen und möchten nun wissen, wann der beste Zeitpunkt der OP gewählt ist. Prinzipiell heißt es, dass Implantate am besten einheilen, die ca. zwei bis 12 Wochen nach der Entfernung eines Zahnes eingesetzt werden. Warum? In den ersten zwei bis drei Jahren nach einem Zahnverlust gehen ca. 40 bis 60 Prozent des Kieferknochens (um den ehemaligen Zahn herum) verloren. Der Wiederaufbau des Kiefers (Knochenaufbau) ist nicht immer einfach und macht den Eingriff unnötig kompliziert. In einigen Fällen kann das Implantat auch sofort nach der Zahnentfernung eingesetzt werden.
Ein Knochendefizit kann durch einen zusätzlichen Eingriff ausgeglichen werden. Bei diesem wird entnommener Eigenknochen transplantiert, der nach der Einheilung ein stabiles Fundament für ein Implantat darstellt. Ein kleines Knochendefizit kann auch mit Knochenersatzmaterialien statt mit Eigenknochen aufgefüllt werden. Auch gibt es neue Implantate, durch deren Aufbau man in einigen Fällen ganz auf Kieferaufbauten verzichten kann. Dr. med. dent. Hubert Litter (Master of Science für Implantologie), hat sich auf dieses Fachgebiet spezialisiert und berät Sie gerne hinsichtlich "Implantate" in München.
Das Einbringen eines Implantates erfolgt durch einen chirurgischen Eingriff. Mittels einer lokalen Betäubung werden die Schmerzen hierbei ausgeschaltet. Ist Ihnen der Eingriff im "wachen Zustand" zu lang (ca. eine Stunde) oder haben Sie Angst vor diesem, ist in unserer Zahnarztpraxis in München auch die OP im Dämmerschlaf (Sedierung) möglich oder auf Wunsch in Vollnarkose.
Ein gewöhnlicher Standardeingriff dauert in der Regel eine Stunde für ein Implantat. Dieses beinhaltet die Vorbereitung, den chirurgischen Eingriff selbst sowie eine anschließende Kontrolle. Die genaue Zeit des Eingriffs hängt jedoch von Ihrer individuellen Ausgangssituation ab und wird im Vorfeld persönlich mit Ihnen besprochen.
Eine Implantation ist ein operativer Eingriff. Der medizinische Aufwand lässt sich gut mit einer operativen Zahnentfernung vergleichen. Wie bei jedem anderen operativen Eingriff auch, kann es jedoch nach der Implantat-OP zu eventuellen Beschwerden wie Wundheilungsstörung, Wundinfektion, Schwellungen und Blutergüssen kommen. Zur Spätkomplikation zählt in seltenen Fällen der Knochenabbau um das Implantat herum. Dieser Fall ist jedoch äußerst selten und ist auf einen meist chronischen Infekt zurückzuführen! Mit der heute üblichen und empfehlenswerten 3D-Technik bei der Planung können Risiken jedoch vorher erkannt und weitgehend vermieden werden.
Die wichtigste Risikovermeidung für die Implantat-OP ist die exakte Planung! In unserer Zahnarztpraxis in München führen wir daher fast immer eine dreidimensionale, rechnergestützte Planung durch. Durch die 3D-Diagnostik und virtuelle Planung am Computer kann der Implantologe fast oder ganz ohne chirurgischen Schnitt arbeiten, was wiederum Schmerzen und Schwellung vermeidet.
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Zahnarztpraxis
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